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MCS-Kranke sind schwer erkrankte Patiente und keine Hypochonder

MCS-Kranke sind schwer erkrankte Patiente und keine Hypochonder

MCS-Kranke sind schwer erkrankte Patienten und keine Hypochonder

 

Resolution Umweltmedizinischer Verbände zur MCS-Studie des Robert Koch-Instituts Im Frühjahr 2002 wurde die durch das Umweltbundesamt veranlasste und das Robert-Koch-Institut geleitete multizentrische Studie zur Multiplen Chemikalien Sensitivität (MCS) abgeschlossen und nun erst ein Jahr später veröffentlicht. Ein Anspruch auf die Erforschung der damals weitgehend unbekannten Ätiologie der Krankheit wurde nicht erhoben. Die einzelnen teilnehmenden Zentren trugen in der Mehrzahl zu der Studie nur kleine Fallzahlen bei und unterschieden sich in ihrer Bewertung von einander teilweise wesentlich. Jedes teilnehmende Zentrum kam zu den Einschätzungen, die jeweils vor Studienbeginn bestanden hatten, so dass die Studie in weiten Teilen durch die Subjektivität der Untersucher geprägt ist.
Unabhängig davon stellt die Studie allerdings zu den MCS-Kranken fest, dass es sich um besonders schwer erkrankte Patienten handelt. Der Schweregrad dieser Erkrankung wird nur von wenigen uns bekannten Krankheiten übertroffen. Weiterhin kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass MCS keinem psychischen, psychosomatischen oder somatoformen Krankheitsbild zugeordnet werden kann, wie es in der Vergangenheit in der Regel geschehen ist.
Anlässlich der Umweltmedizinischen Tagung in Würzburg vom 23.-25. Maii 2003 fordern der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner (dbu), die Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin (IGUMED), der Ökologische Ärztebund (ÖÄB) und die Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGHUT) deshalb:
·         ab sofort eine angemessene Einschätzung des Schweregrads von MCS in der sozialmedizinischen Bewertung,
·         die Berücksichtigung von MCS im Berufskrankheitenrecht,
·         die Intensivierung der somatisch orientierten Forschung zu MCS,
·         die stärkere Einbeziehung und Unterstützung der praktisch tätigen Umweltmedizin, die seit langem über wesentlich größere Fallzahlen und weiterentwickelte somatische Diagnostik verfügt, und
·         dass die Ministerin für Gesundheit und Soziales die MCS Problematik endlich zur Chefsache macht.

Dr. med. Kurt E. Müller

Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner (dbu)
Scherrwiesenweg 16, 88316 Isny, Telefon Praxis: 07562-55051, 

Fax: 07562-55052, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Dioxin: Das Gift kommt mit der Drift

Von: Freitag, die Ost-West-Wochenzeitung

"Seveso ist überall" hieß ein Buchklassiker vor 30 Jahren. Doch nicht Industrieunfälle wie in Seveso sind das Problem, sondern das Gift, das sich in die Nahrungskette schleicht.
Regina Bartel

Lesen Sie mehr über den Link "Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner e. V."

http://dbu-online.de/index.php?id=427&tx_ttnews[tt_news]=53&tx_ttnews[backPid]=424&cHash=123a436875




Wie Dioxin im Körper wirkt

Ein Bericht der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (idw) vom 06.09.1999 -Toxikologie

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/51903/

 

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