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Wolfgang Krug: Kinderhirn in Not

Wolfgang Krug: Kinderhirn in Not

Kinderhirn in Not  Wolfgang Krug Frankfurt/Main

Bundespräsident Horst Köhler sagte am 21.07.2007 auf dem Weltlehrertag:

„Gute Bildung ist ein Menschenrecht.“

Am 29.019.1991 fand in der Frankfurter Paulskirche der Naturkindergipfel mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft statt. Die Schlusserklärung des Kindergipfel Generationenvertrags hat folgenden Text: „Wir sind eine Welt. Alles Kinder haben das Recht auf eine Zukunft in Frieden, auf ein Welt mit sauberem Wasser, reiner Luft und gesunder Umwelt. Leben ist wichtiger als Geld. Die Erwachsenen erwarten im Alter von den Kindern Rücksicht. Die Kinder erwarten von den Erwachsenen Vorsicht für die Zukunft.“

In der UN-Kinderrechtskonvention aus dem Jahr 1989 steht:


Art. 29 1a: Die Bildung des Kindes muss darauf ausgerichtet sein, die Persönlichkeit und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen


Art. 29 1e: Die Bildung des Kindes muss darauf ausgerichtet sein, einem Kind Achtung vor der natürlichen Umwelt zu vermitteln.


Hohe und lobenswerte Ziele – die Wirklichkeit aber sieht ganz anders aus.


In einem Brief an das ZDF schreibt Dr. Hans-Peter Donate, Facharzt für Allgemein- und Umweltmedizin bei INUS-World in Furth im Wald zur ZDF-Sendung „ Gift im Klassenzimmer – Schulen machen Krank“ (Frontal 21) folgendes:


Ihr Sendebeitrag am 04.09.2007 hat ein Problem aufgezeigt, das eigentlich schon seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts bekannt ist.


Die amerikanische Kinderärztin und Umweltmedizinerin Prof. Dr. Doris Rapp sammelte in über 35 Jahren zahllose Krankheitsfälle von Kindern, die durch Schadstoffbelastungen in den Schulräumen ausgelöst wurden. Mitte der 90er Jahre hat sie die dabei beobachteten Verhaltensauffälligkeiten und Gesundheitsstörungen sowohl bei Schülern wie bei Lehrern in ihrem Videofilm „Environmentally Sick Schools“ dargestellt. Teile dieser Dokumentation wurden später auch im deutschen Fernsehen (WDR) gezeigt. Besonders beeindruckend war in dieser Präsentation ein Tierexperiment, in dem Labormäuse über einen Zeitraum von einer Stunde die VOC-Ausdünstungen eines im Klassenzimmer verlegten Teppichbodens einatmen mussten: Ein Viertel der Mäuse überlebte das Experiment nicht, der Rest war neurologisch extrem gestört bis hin zur Narkose!


Die in ihrem Beitrag ebenfalls erwähnten polychlorierten Biphenyle (PCB´s). die in öffentlichen Bauten der 1970er und 1980er Jahre u.a. als Weichmacher in Dehnungsfugen und als Trennmittel aus Schalölen in Betondecken und -wänden auch heute noch zu finden sind. Sind seit 1989 in Deutschland und als Teil des sog. „dreckigen Dutzend“ seit Mai 2004 weltweit verboten.


Es sollte zu denken geben, dass von den in GEW organisierten Lehrern in Deutschland laut einer für die Jahre 19993 – 2000 erhobenen Sterbestatistik 52 % das Pensionsalter von 65 Jahren nicht erleben.


Die Ursachen sind seit Jahrzehnten bekannt: Schüler und Lehrer leiden am sog. SSS Sick School Syndrom!


Auslöser sind aber nicht nur Chemikalien wie die in dem Beitrag erwähnten PCB´s als Altlasten und die neueren Belastungen durch leicht flüchtige organische Stoffe wie die VCOs, sondern auch Nanopartikel in Feinstäuben, Schimmelpilzsporen und -gifte sowie Inhalationsallergene und Nahrungsmittelzusätze. Gesundheitsstörungen sind meist Folge einer Kombinationswirkung dieser Stoffe, eventuell gepaart mit Lifestylefaktoren wir Bewegungsmangel, Ernährungsfehlern und Stress.


Die Schätzungen über die Anzahl der betroffenen Schulen schwanken zwischen 5.000 und 15.000. alleine für PCB-Sanierungen werden Kosten in Höhe von mehreren Milliarden Euro veranschlagt.


SSS führt dazu, dass Lehrer nicht mehr unterrichten und Kinder nicht mehr lernen können. Über das schlechte Abschneiden Deutschlands in den PISA-Studien darf man sich vor diesem Hintergrund dann nicht mehr wundern.


Kinder sind die Zukunft eines Volkes – Erziehung und Ausbildung sichern dieses Zukunft. Deshalb besteht in Deutschland eine Allgemein Schulpflicht. Wenn diese primär positive Grundidee aber zur Zwangsvergiftung der beteiligten Schüler und Lehrer führt, ist die Zukunft Deutschlands extrem gefährdet.


Trotz der vorliegenden Beweise mahnen die Entscheidungsträger weiteren Forschungsbedarf an. Wer jedoch Forschungsbedarf vorschiebt, hat einen bequemen Weg gefunden, Handlungsbedarf zu verneinen. Dieser Tätigkeitsnihilismus von Ministerien, Ämtern und Behörden verhindert die Sanierung der betroffenen öffentlichen Gebäude und fördert die fortgesetzte Vergiftung der Beteiligten. Vergiftungen sind chemische Körperverletzungen, die als „gefährlich“ einzustufen sind.


Die politischen und amtlichen Entscheidungsträger machen sich durch Unterlassung der Beihilfe zu dieser gefährlichen Körperverletzung schuldig. Da die Unterlassung oft wider besseres Wissen erfolgt, ist in vielen Fällen sogar von Vorsatz auszugehen.


Dieser Aufsatz soll und wird zeigen, dass viele Kinder in den heutigen Schulen und der heutigen Lebensumwelt mit neurotoxischen Chemikalien, Radioaktivität oder Mikrowellen (Mobilfunk) gar nicht richtig lernen können.


Es wird keine Besserung der PISA geben, wenn wir unseren Kindern keine gesunde Lernumwelt bieten – alle diskutierten Maßnahmen werden nur unzureichend greifen.


KINDER SIND DIE ZUKUNFT UNSERES LANDES – GROSSEN WORTEN DER POLITIKER MÜSSEN AUCH IM UMWELT-GESUNDHEITSBEREICH ENDLICH TATEN FOLGEN!


D i e   k o m p l e t t e   B  r  o s c h ü r e

 

„ K I N D E R H I R N I N N O T“


GEFÄHRDEN CHEMIKALIEN , RADIOAKTIVITÄT UND MOBILFUNK DIE INTELLIGENZ UNSERER KINDER


ist im Internet zu finden unter www.dugi-ev.de

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