MCS
MCS
MCS - Multiple Chemical Sensitivity
Das K?rzel MCS steht f?r "Multiple Chemical Sensitivity",? zu deutsch "Vielfache Chemikalien-Unvertr?glichkeit". Bei den Betroffenen ist die F?higkeit ihres K?rpers, angemessen auch auf kleinste chemische Einfl?sse zu reagieren, mehr oder minder stark gest?rt. Oftmals greift MCS an verschiedenen Stellen im K?rper an: So k?nnen gleichzeitig das Zentrale Nervensystem, Herz und Kreislauf, die Atmungsorgane, der Magen-Darm-Trakt, Muskeln und Gelenke sowie die Haut betroffen sein. Es kann auch zu St?rungen im Bereich der Sexualhormone kommen. In der Folge klagen MCS-Patienten beispielsweise ?ber starken Kopfschmerzen, ?belkeit, Herzrasen, Licht- und Ger?uschempfindlichkeit.
Unterschiedliche Faktoren k?nnen die Ursache einer vielfachen Chemikalienunvertr?glichkeit sein, wobei meist mehrere zusammenwirken: Eine lang andauernde Chemikalienexposition von geringer St?rke kann ebenso MCS hervorrufen wie auch eine kurzfristige hohe Belastung, eine erhebliche Zahnmetallbelastung, falsche Ern?hrung und zus?tzlich Dauerstress. Ob und in welchem Ausma? der Mensch tats?chlich erkrankt, ist jedoch wesentlich von genetischen Faktoren abh?ngig. Allerdings gelten beispielsweise ChemielaborantenInnen, MalerInnen, MetallverarbeiterInnen und DruckerInnen als besonders gef?hrdet.
Ist jedoch erst einmal der Organismus an MCS erkrankt, reagieren die Betroffenen immer wieder mit Unvertr?glichkeitssymptomen auf vergleichsweise geringe Mengen bestimmter Chemikalien bzw. bestimmter Nahrungsmittel. Ein gro?es Problem f?r die Betroffenen ist der Umstand, dass sie als Folge ihrer Erkrankung h?ufig mit psychischen Symptomen wie Depressionen oder Panikattacken zu k?mpfen haben. Das Dilemma: Oftmals diagnostizieren ?rzte diese sekund?ren Symptome als Ursache, nicht als Folge der Erkrankung.
Studie MCS aus 2005:
Die WaBoLu Hefte vom Bundesumweltamt zur Studie des Robert Koch Instituts kann unter www.umweltbundesamt.de runtergeladen werden. Diese Studie ist aus 2005 und umfasst 230 Seiten.